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Zum Ende der Seite springen Äussere Parasiten
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gismo
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Äussere Parasiten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Äussere Parasiten (Ektoparasiten)

Vom Blut ihrer Wirte ernähren sich die stecknadelkopfgroßen, rotbraunen Flöhe, die eine harte Körperschale besitzen. Die Bisse der Parasiten hinterlassen kleine rote, stark juckende Flecken. Verdacht auf Flohbefall besteht, wenn Ihre Katze sich häufig ganz unvermittelt und ruckartig in die Haut beißt und ausgiebig kratzt. Bei wiederholten Flohbissen kann die Katze unter Umständen eine Allergie gegen den Flohspeichel entwickeln, die zu hartem Hautschorf am hinteren Rücken und an der Wirbelsäule führt. Flöhe leben als Zwischenwirte des Bandwurms an der Katze, das heißt sie übertragen den Bandwurm auf Ihr Haustier. Gerade deshalb muss die Behandlung umfassend erfolgen. Entflohen Sie auch die Umgebung der Katze, ihre Aufenthaltsorte ebenso wie andere Katzen und Hunde. Zecken sind Blutsauger, die eine freilaufende Katze vor allem im Frühsommer und Herbst auf ihren Streifzügen im Wald und unter Büschen befallen können. Zecken müssen sofort entfernt werden. Am einfachsten geht dies mit einer Zeckenzange. Die winzigen runden oder ovalen Milben haben acht Beine. Sie ernähren sich von Schuppen und Absonderungen der Haut und verursachen die „Krätze".


Haarlinge | Zecken | Milben | Flöhe | Läuse


Haarlinge

Diese etwa 1,3 mm langen, gelblichen Insekten sind mit bloßem Auge im Fell zu entdecken, sie bewegen sich krabbelnd. Obwohl Haarlinge den Menschen nicht befallen. sollten sie bei der Katze bekämpft werden. Man wendet die gleichen Mittel und Maßnahmen an wie bei der Flohbekämpfung.


Zecken

Gelegentlich kann die freilaufende Katze von Zecken befallen werden, die sich an ihr festbeißen und Blut saugen. Man findet sie oft am Kopf der Katze, aber auch auf den übrigen Körperpartien. Die bis erbsengroßen, grauglänzenden Gebilde werden mit einer Pinzette, die möglichst tief angesetzt wird, herausgezogen - ohne dass der in der Haut steckende Kopf abreißt, da es sonst zu Entzündungen kommt. Sie können statt einer Pinzette auch eine Zeckenzange benutzen. Zeckenöl und Zeckenzange sind im Zoofachhandel erhältlich.


Milben

Schließlich kann die Katze von verschiedenen Milbenarten (Räudeerreger) befallen werden. Die spezifischen Räudemilben dringen zum Teil bis in tiefe Hautschichten ein, bohren Gänge, vermehren sich durch Eiablage, dabei zerstören sie das Gewebe und rufen durch ihre Grabtätigkeit und ihre Ausscheidungen Entzündungsreaktionen hervor. Es entwickelt sich starker Juckreiz, es entstehen nässende, später borkige Hautstellen mit Haarausfall. Jeder Räudebefall muss wiederholt mit geeigneten Präparaten behandelt werden. Verhältnismäßig häufig sind Ohrmilben. Ein Befall äußert sich in Juckreiz und häufigem Kopfschütteln. Auch Schorfbildung kann ein Zeichen von Milbenbefall sein. Bei Milbenverdacht zum Tierarzt.


Flöhe

Wie die meisten anderen Tiere kann auch die Katze gelegentlich - häufiger bei unhygienischen Verhältnissen - von blutsaugenden Flöhen heimgesucht werden. Die Larven der Flöhe fallen zu Boden, ernähren sich von Schmutzstoffen und können sich im Lager des Tieres oder in Bodenritzen entwickeln. Obwohl es einen speziellen Katzenfloh gibt, kann die Katze auch zeitweilig von Hundeflöhen oder anderen, beispielsweise Vogelflöhen, befallen werden. Zur Bekämpfung der schwärzlichen, 2 bis 5 mm langen Flöhe, die ihren Wirt im Sprung verlassen, stehen geeignete Wirkstoffe zur Verfügung, die in der Regel als Puder oder auch in Form eines Flohhalsbandes (beim Tierarzt erhältlich) verwendet werden. (Vorsicht mit dem Halsband bei freilaufenden Katzen; es ist möglich, dass sie mit dem Halsband irgendwo hängen bleiben!) Die vorhandenen Eier überleben bei der ersten Behandlung, deshalb muss mehrmals in wöchentlichen Abständen behandelt werden. Außerdem sind besondere hygienische Maßnahmen erforderlich: häufiges Erneuern des Tierlagers und gründliches Säubern der Räume. Zusätzlich hat sich das Aufstellen eines katzenverträglichen Ungezieferbekämpfungsmittels, zum Beispiel Vapona® Insektenstrip, sehr gut bewährt, es sollte aber nicht in Katzenwochenstuben verwendet werden. Viele Tiere, die schon länger von Flöhen befallen sind, entwickeln eine Allergie gegen Flohstiche; so kann es zu einem behandlungsbedürftigen Flohekzem kommen. Katzenflöhe, die den Menschen zwar befallen, aber sich dort weder längere Zeit halten noch vermehren können, werden bei gelegentlichem Überwechseln durch ihr Krabbeln und ihre stark juckenden Stiche ausgesprochen lästig.


Läuse

Diese Parasiten sind bei gepflegten Katzen ausgesprochen selten. Die Läuse gehen kaum auf andere Tiere oder den Menschen. Die Entwicklung vollzieht sich komplett auf der Katze. Ein Massenbefall kann durch starken Blutentzug im Extremfall sogar tödlich wirken. Läuse sind wie Flöhe aufzuspüren, sie springen jedoch nicht weg. Da sich aber aus den an den Haaren haftenden Eiern (Nissen) wieder neue Plagegeister entwickeln, ist zu einem insektiziden Halsband zu raten. Bei stärkerem Befall wäre das Bad angebracht, was wegen der Nissen nach Anweisung wiederholt werden muss. Das ist zwar kein Vergnügen für die Katze, den Läusebefall muss man aber ernstnehmen!
02.01.2007 18:24
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  • Lucy

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