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gismo
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Zecken Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Z e c k e n
Eine wachsende Gefahr für Katzen!
Wieso muss ich daran denken meine Katze gegen Zecken zu schützen?
Wie gefährlich sind die Zecken für meine Katze?

Nachstehend eine Information um diese Fragen zu beantworten:

Die Zeckensaison beginnt im Frühjahr (ab ca. Februar) bis in den Herbst (Oktober) hinein .
Das Risiko dass eine Freigänger-Katze von Zecken gebissen wird herrscht praktisch überall und jede Katze kann sich infizieren.
Zecken übertragen für Mensch und Tier gefährliche Krankheitserreger wie z.B. die Borreliose-Bakterien, die Gelenksentzündungen verursachen und die FSME (Hirnhaut-Entzündung)!
Durch den Speichel der Zecken können Nervensystem, Herz und Nieren sowie andere Organe geschädigt werden. Hat sich die Zecke mit Ihrem Saugrüssel, der mit Widerhaken versehen ist, einmal festgesaugt, ist es schwierig die Zecke von der Katze zu entfernen. Oft bleibt das Mundwerkzeug in der Haut stecken und verursacht Juckreiz, Entzündungen bis hin zu Vereiterungen und Abszesse.
Auch der Blutverlust bei einem Massenbefall sollte nicht unterschätzt werden. Ein adultes Zecken-Weibchen saugt beispielsweise täglich bis zu einem halben Milliliter Blut!!

Wie können Sie Ihre Katze vor den Zecken schützen? Als Prophylaxe gilt nach dem täglichen Freigang der Katze diese gründlich nach Zecken abzusuchen. Leider übersieht man auch gerne mal im Fell eine voll gesogene Zecke oder die kleinen Larven und Nymphen (die auch in dem Stadium fürs Tier gefährlich werden kann). Mit einer Zeckenzange oder einer speziellen Schlinge kann man mühelos die Zecke mit Kopf entfernen.

Wir empfehlen eine Vorbeugung des Zeckenbefalls mit speziellen verschreibungspflichtigen Antiparasitika. Diese gibt es in Form von Ampullen, die in regelmäßigen Abständen aufs Fell aufgetragen werden.
Weiter gibt es spezielle und vor allem wirkungsvolle Halsbänder, die es nicht im Zoofachhandel gibt. Diese Bänder bieten der der Katze über ein halbes Jahr Schutz gegen Zecken. Beide Präparate haben noch den Vorteil dass sie die Katze und auch den Mensch vor Flöhen schützen.
Diese verschreibungspflichtigen Antiparasitika verhindern, dass sich die Zecken erst gar nicht auf der Katze festsetzen!
Wir beraten Sie gerne welches Präparat für Ihre Katze geeignet ist.!

Hier noch einige Tipps:

Teebaumöl oder andere ätherische Öle (aus dem Supermarkt oder Zoogeschäft) sind völlig wirkungslos, da Zecken nur auf Körperwärme und nicht auf Gerüche (Katzen können sogar daran sterben) reagieren!!
Bitte die Zecken nicht mit Öl, Alkohol, Nagellack oder Klebstoff behandeln. Das bewirkt nur, dass die Zecke Ihren Speichel in die Katze abgibt!
Bitte die Zecke nicht mit oder gegen den Uhrzeiger herausdrehen. Verwenden Sie spezielles „Werkzeug“ wie Schlinge oder Zeckenzange etc.

Informationen über die Gefahren, Herkunft und Entstehung der Zecke.

Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Infektion.
Die Erreger sind kleine, wie Korkenzieher aussehende, Bakterien. Als Hauptüberträger der Borreliose gilt der in Deutschland weit verbreitete gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) oder braune Hundezecke. Diese kann trotz ihres Namens auch Katzen befallen!.

Den Holzbock, sprich die Zecke, findet man häufig in Laub- und Mischwäldern, an Waldrändern und in hohem Gras sowie auch in Stadtparks und naturnahen Gärten, nicht aber in Höhen ab 1.200 Metern über dem Meeresspiegel!

Zecken sind kälteempfindliche Spinnentiere, die erstarrt in Laubschichten des Waldbodens überwintern und kommen mit den ersten wärmeren Frühlingstagen wieder zum Vorschein!
Ab eine Temperatur von 10 ° Grad ist die Zecke aktiv. Noch begünstigend ist die wärmere Jahreszeit mit hoher Luftfeuchtigekeit von 80-95%. Bei den für die Zecken günstigen Temperaturen kommt es zu einer rasanten Vermehrung bis hin zum Massenbefall.

Die Zecke durchläuft verschiedene Entwicklungszyklen. Nach dem Schlüpfen aus dem Ei entwickelt sich die Zecke über Larven und sechsbeinigen Nymphen zum erwachsenen Parasiten. Jedes Stadium braucht zur Weiterentwicklung eine Blutmahlzeit durch Wald- und Wühlmäuse, welche als Reservoir für die Borrelien-Bakterien dienen, diese aber selbst nicht erkranken, So nimmt die später 8-beinige Zecke schon früh den Erreger in sich auf . Hat sich einmal eine Zecke bei der Katze festgebissen, so sollte man innerhalb kurzer Zeit diese von dem Tier absammeln, da sie beim Saugen ihren Speichel mit Borrelien-Bakterien in die Haut injiziert.

Gönnen Sie Ihrer Katze einen Zeckenfreien Sommer!
27.12.2006 00:54
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  • Lucy

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